12.02.2015

Franke Drahtwälzlager mit Gehäuseteilen aus Karbon

Die Herausforderung: das Ultra-Leichtbaulager aus Karbon

Wer wirklich leichtgewichtig konstruieren und bauen möchte, kommt um kohlefaserverstärktes Kunststofflaminat (CFK) - im alltäglichen Sprachgebrauch Karbon genannt - nicht herum. Insbesondere im Fahrzeug- und Flugzeugbau ist Karbon die erste Wahl wenn der Fahrradrahmen leicht und trotzdem steif sein soll oder der Sportwagen ein besseres kg/PS-Verhältnis erreichen muss. Von einzelnen Bauteilen bis zur gesamten Karosserie reicht der Verwendungszweck.

Gründe für die Beliebtheit von CFK sind das geringe spezifische Gewicht, das nur rund 50% von Aluminium beträgt, sowie die ungeheure Vielfalt der Verarbeitungsmöglichkeiten von Kohlefasern zu komplexen Werkstoffen höchster Härte und Steifigkeit. Bauteile aus Kohlefaser lassen sich aufspannen, bearbeiten, bohren, fräsen, schleifen wie Metall. Je nach Lage und Ausrichtung der Kohlefasern beim Laminieren können Belastungsspitzen aufgefangen werden. So lässt sich das Material bereits bei der Herstellung in seiner Struktur an den künftigen Einsatzzweck anpassen.

 

Die Karbondrehverbindung mit einem Durchmesser von 300mm wiegt 1.800 Gramm.

Zurück zur Übersicht